Max Schmaderer
Bürgermeisterkandidat und Listenplatz 1
Persönliches über den Bürgermeisterkandidaten Max Schmaderer
Name: Max Schmaderer
Alter: 59 Jahre
Beruf: Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Verwaltungsfachwirt
Wohnort: Schorndorf
Politische Ehrenämter: 1. Bürgermeister seit 1990, Kreisrat seit 1996, Mitglied im Gemeinderat seit 1984
Hobbys: mein Beruf und Ehrenamt ist mein Hobby
Kontaktdaten
Orleitenweg 33
93489 Schorndorf
E-Mail: max.schmaderer@web.de
Website: http://www.example.com
Fragen an Bürgermeister Schmaderer
Was bewegt Sie, für das Bürgermeister-Amt zu kandidieren?
Ich mag gerne arbeiten. In diesem Beruf muss man nicht nur verwalten; man kann sehr viel gestalten. Mich erfüllt die Aufgabe, mich als Moderator und Manager des Unternehmens Gemeinde zum Wohle und Nutzen der beachtlichen Entwicklung meiner Heimatgemeinde Schorndorf und des Landkreises Cham fortan mit Weitblick, Tatkraft und Fleiß einzusetzen.
Ansporn ist für mich im Besonderen zu spüren, mit welch begeistertem Wir-Gefühl und Stolz die Schorndorfer Bürgerschaft die gemeinsam hart erarbeiteten Erfolge begleiten.
Da macht es Spaß, weiter mit Weitblick u. Visionen zu begeistern und für Aufbruchstimmung zu sorgen. An Aufgaben u. Möglichkeiten wird es mir daher auch in Zukunft nicht fehlen. Ich halte es aber auch für eine persönliche Verpflichtung mich weiter für dieses Funktion ehrenamtlich zu engagieren. Das bin ich meiner Bürgerschaft schuldig, die das Vertrauen in mich gesetzt haben.
Ich will, dass weiter Leistung und Fortschritt anhalten und das Schorndorf weiter spitze bleibt.
Ich hoffe und wünsche mir, dass am 15. März 2020 unsere Arbeit auch mit den Stimmen unserer Bürgerschaft belohnt wird.
Was freut Sie am meisten in Ihrer Gemeinde und was ärgert Sie?
Am meisten freut es mich, wenn ich jemandem helfen kann, wenn etwas vorwärts geht, wenn alles in Bewegung ist, wenn gebaut wird, wenn investiert wird, wenn Arbeitsplätze entstehen, wenn alle von der Entwicklung der Gemeinde profitieren und die Bürgerschaft dies auch positiv begleitet und unterstützt. Toll finde ich, wie stolz die Schorndorfer auf die Entwicklung ihrer Gemeinde sind.
Das Ergebnis daraus erfreut mich besonders: Schorndorf ist eine der aufstrebenden Gemeinden im Landkreis Cham geworden, mit hohem Wohn- u. Freizeitwert, offen, jung und trotzdem bayrisch harmonisch.
Eine Gemeinde mit anziehendem Image, eine Vorzeige-Gemeinde, die geachtet und bewundert wird, eine große Familie, in der sich Einheimische, Neubürger und Gäste zu Hause fühlen.
Hier will man daheim sein!
Ärgerlich ist, dass man mangels ausreichendem Grundstücksangebot und fehlender Finanzmittel nicht noch mehr bewegen kann. Es gäbe noch so viele Möglichkeiten u. Maßnahmen, deren Umsetzung Freude machen und Erfolge schaffen würde. Aber man darf nicht aufgeben. Innovatives Handel und Denken sind gefragt.
Wo liegen die drei größten Probleme ihrer Gemeinde und wie würden Sie sie lösen?
Eigentlich dreht sich alles ums Geld. Ohne Geld geht nichts; mit Geld lässt sich vieles machen
z.B. Flächen für ein Wohnbaugebiet und ein Gewerbegebiet ankaufen und erschließen.
Landwirtschaftliche Tauschflächen kaufen, Naturschutzmaßnahmen, Biotope und Blühflächen darauf entwickeln oder den Hochwasserschutz verbessern. Geh- u. Radwegenetz ausbauen, Attraktionen für den Fremdenverkehr schaffen.
Die angespannte finanzielle Situation lässt dazu leider keine oder zu wenig Spielräume und eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu.
Eine dringend notwendige Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches muss den Kommunen mehr Finanzmittel zubilligen, eigene Steueraufkommen belassen, das Einsammeln und Umverteilen einschränken, um dem nach der Verfassung gebotenen Selbstverwaltungsrecht, dem Subsidiaritätsprinzip u. dem Konnexitätsprinzip gerecht zu werden.
Die Gemeinden brauchen ihre finanziellen Handlungsspielräume, nicht ständig mehr Bürokratie, Reglementierung und Aufgabenzuteilung, ohne dafür ausreichende Mittel zu erhalten.
Außerdem müsste dringend die Steuergesetzgebung dahingehend geändert werden, dass beim Verkauf von ldw. Flächen für öffentliche Bedarfszwecke für die Verkäufer keine Steuerlast anfällt.
Dies ist derzeit mitunter das größte Hemmnis in punkto Verfügbarkeit von Flächen und Hemmschuh für die so dringend notwendige Schaffung von ausreichendem Wohnraum oder der Nachverdichtung in den Ortschaften bzw. der Revitalisierung oder Umnutzung von Leerständen.
Die weitere Entwicklung der Gemeinden hängt entscheidend von der Verfügbarkeit von Grundstücken ab.
Was würden Sie als Bürgermeister nach der Wahl zuerst anpacken?
mein Auftragsbuch ist voll mit Projekten wie:
- Neubau eines Gesundheitszentrums im Zentrum mit modernen Behandlungsräumen für die bestehende Allgemein- und Facharztpraxis vor Ort, Zahnarzt, Zahntechniker, Heilpraktiker, Hebamme, Physiotherapie und weiteren Raumangeboten zur Gesundheitsvorsorge vor Ort, sowie der Apotheke
- Fortentwicklung der „Sozialen Ortsmitte“ mit Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses für eine ambulante Tagespflege mit 20 Plätzen, Gemeinschaftsräumen für Jung und Alt im EG, sowie barrierefreien, altersgerechten Wohnungen im 1. und 2. OG
- neue Wohnbaugebiet schaffen
- Ausbau der Ortsdurchfahrten in Thierling und Wulting
- Breitbandausbau mit Glasfaseranschluss für jedes Haus
- Netzausbau für lückenlosen Mobilfunk
- Straßen- und Wegeerneuerungen
- Umbau alter Friedhof zur Urnengrabanlage
- bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote in Krippe, KIGA und Schule
- Unterstützung der Vorhaben der Vereine und Förderung des Ehrenamtes
- weiter attraktive Standortbedingungen für den Ausbau von Handel, Handwerk und Dienstleistungsbetrieben schaffen
- damit Erhalt und Schaffung bestehender und neuer Arbeitsplätze am Ort
- und vieles mehr; mir fällt immer etwas ein, ich lasse nichts anbrennen
- damit Schorndorf weiter in Bewegung bleibt!
Worin sehen Sie persönlich Ihre größte Stärke?
Die inzwischen über 30-jährige kommunalpolitische Erfahrung und die 40-jährige berufliche Vorprägung als Verwaltungsfachwirt u. das breit gefächerte Fach- u. Sachwissen daraus, sowie die guten Verbindungen zu den Bürgern u. verbündeten Partner.
Menschenkenntnis, Überzeugungskraft, Führungskraft, Verhandlungsgeschick, Geradlinigkeit, Fleiß Ehrgeiz und das notwendige Gespür mit Taktik in der Politik Erfolge zu erringen.
Wichtig ist mir dabei, die Gleichbehandlung aller Bürger , ehrlich zu sein, zuhören zu können und nicht nachtragend zu sein, aber auch zu sagen, was geht und was nicht machbar ist.
Gibt`s auch einen persönlichen Schwachpunkt?
Den gibt`s sicherlich; kein Mensch ist unfehlbar. Selber fällt dieser einem nicht auf.
Dafür können andere dies sicherlich besser beurteilen; wenn es ehrlich und aufrichtig ist, habe ich nichts dagegen. Bitte sagen Sie es mir! Ich kann Kritik vertragen.
Welches Ziel ist für Sie privat von größter Bedeutung?
Meine Kraftquelle ist meine Familie. Dafür hätte ich gerne mehr Zeit.
Mein größter Wunsch ist für mich, dass wir alle von Krankheit, Unglücksfällen, Naturkatastrophen, Krieg und Terror verschont bleiben und dass wir, unsere Kinder und Nachkommen weiterhin in einer für uns hier doch sehr heilen und friedvollen Zeit leben dürfen, die eigentlich keine Wünsche offen lässt. Möge es uns dauerhaft weiterhin so gut gehen. Damit können wir mehr als zufrieden sein.
Alles andere ist nachrangig, darüber sollten wir uns mehr bewusst sein.
Haben Sie ein Vorbild?
Ja, meine Eltern, die leider viel zu früh verstorben sind. Sie haben voll Null angefangen, durch harte Arbeit mustergültig einen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb aufgebaut, sieben Kinder großgezogen und Zeit Lebens immer bescheiden, glücklich und zufrieden waren, obwohl sie auch viel Mühen und Sorgen zu bewältigten hatten. Ich bin ihnen dankbar dafür, dass sie mich so erzogen haben.